Probegenäht – Der Bärliner Hoodie

Das neue Jahr hat für mich sehr genial angefangen. Ich hatte die große Freude, bei einigen Probenähen mitmachen zu dürfen. Das erste ist nun abgeschlossen und ich darf euch heute die neueste Anleitung von der Berlinerie noch einmal ausführlich vorstellen: Den Bärliner Hoodie. Wer schon mal im Winter in Berlin war, weiß, dass es hier echt richtig fies kalt werden kann. Also so richtig. Schneidend. Windig. Überall reinkriechend. Deswegen sind gerade in den ersten beiden Monaten eines Jahres Hoodies eigentlich ein Muss für jeden, der in der Hauptstadt vor die Tür muss. Für meinen Lieblingsmenschen hatte ich ja schon einen Hoodie genäht – nur mich hatte ich noch nicht bedacht. Da kam mir der Probenähaufruf von der Berlinerie gerade recht.

Genäht wurde in einem wirklich sehr netten und motivierten Team (manche Mädels haben echt einen Hoodie nach dem anderen rausgehauen, da konnte ich nur staunend daneben stehen) und Lena, das Gesicht hinter dem Label, stand uns immer mit Rat und Tat zur Seite.

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Und wir haben wirklich hart daran gearbeitet, den Schnitt so perfekt wie möglich zu bekommen. Unser Ziel war es, möglichst diesen Faltenwurf an Brust und Ärmeln, den ja viele Hoodies haben, so weit wie möglich wegzubekommen. Deswegen hat Lena auch sehr viel an der Armkugel gefeilt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wie ich finde.

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Herausgekommen ist ein Schnitt, der figurnah und doch gemütlich sitzt. Er ist sehr großzügig geschnitten und auf Sweat ausgelegt. Wenn ihr es enger mögt oder mit Sommersweat oder Jersey näht, geht unbedingt eine Größe runter!

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Im Schnitt enthalten sind ein Kuschelkragen, eine Astronautenkapuze und eine leicht überlappende Kapuze sowie eine Kängurutasche. Das eBook ist wirklich sehr ausführlich bebildert, so dass es auch Anfängern nicht schwer fallen dürfte, den Pulli nachzunähen. Ich habe mich bei meinen beiden Varianten für Kängurutasche und die überlappende Kapuze entschieden. Die Stoffe habe ich mir hier in Berlin bei der Traumbeere besorgt – ein Laden, bei dem sich ein Besuch auf alle Fälle lohnt.

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Ohne es vorher geplant zu haben, wurde meine Stoffauswahl sehr „tierisch“. Aber an den Schafen und an den Löwen konnte ich einfach nicht vorbeigehen. Bis auf die Löwen (Jersey) ist alles Sommersweat. Die Kordel des Hoodies habe ich wieder aus elastischem Schrägband hergestellt, das ich mir mal bei Alles für Selbermacher bestellt habe. Das habe ich euch bei meinem Beitrag über die Martha schon beschrieben. Wenn Interesse besteht, könnte ich auch mal versuchen, dazu ein kleines Fototutorial zu erstellen.

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Wenn ihr noch mehr tolle Nähbeispiele des Bärliner Hoodies sehen wollt, schaut auf der Facebook-Seite der Berlinerie vorbei. Dort könnt ihr die vielen tollen Nähbeispiele der anderen Probenäherinnen bewundern – und es sind echt einige Hammerteile entstanden! Die Anleitung bekommt ihr direkt bei der Berlinerie.

 

Und weil heute Dienstag ist, macht der Hoodie bei Handmade on Tuesday, dem Creadienstag und bei den Dienstagsdingen mit!

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