Dartmouth Top von Cashmerette Patterns

[Unbeauftragte Werbung. Schnitt und Stoff sind selbst gekauft.]

Da ich in letzter Zeit eigentlich ausschließlich #geheimgeheim darf-ich-noch-nicht-zeigen Sachen stricke, ist es an der Zeit, mich auf dem Blog mal wieder dem Nähen zu widmen. Und heute kann ich euch endlich endlich endlich mein Dartmouth Top von Cashmerette Patterns zeigen. Zu den Vorzügen von Cashmerette Schnittmustern habe ich bereits geschwärmt (KLICK) – ich sage nur: verschiedene Cup-Größen in jedem Schnitt.

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Das Dartmouth Oberteil hat mich einiges an Nerven gekostet. Das lag nicht am Schnitt, sondern an meiner absoluten Huschigkeit und mangelnder Konzentration beim Nähen. Irgendwie war ich in den letzten Wochen ziemlich unkonzentriert, so dass dieser Schnitt dazu geführt hat, dass die Spendenkiste für Näher*innen für den guten Zweck um ein paar Teile bereichert wurde.

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Wie es sich für eine ordentliche Schneiderin gehört, habe ich natürlich zuerst ein Probeteil aus günstigem Stoff zugeschnitten. Das saß soweit okay, zeigte mir aber, dass ich um die Schultern und Armausschnitte und generell obenrum eine Größe kleiner zuschneiden konnte, denn da war noch gut Luft. Gesagt, getan und ich habe den Schnitt dann noch einmal neu abgepaust und von Größe 16 (oben) auf Größe 18 auslaufen lassen.

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Beim Zuschnitt habe ich dann total geträumt, bzw. gedacht, ich wäre super schlau und der Voll-Merker. Ich habe die Variante genäht, bei der das äußere der überlappenden Vorderteile an den Seiten gerafft wird. Ergo hat der Schnitt zwei unterschiedliche Schnittteile für rechtes und linkes Vorderteil, denn nur eins wird gerafft. Dass es ein rechtes und ein linkes Vorderteil gibt, ist im Schnitt schon reflektiert, d.h. man kann die beiden ausgeschnittenen Schnittteile mit der rechten Seite nach oben auf den Stoff legen – ich ging aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen davon aus, dass ich eines der beiden Vorderteile gespiegelt, d.h. mit der rechten Seite nach unten zuschneiden müsste.

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Das Ergebnis könnt ihr euch denken: Beim Zusammennähen stellte ich mit Erstaunen fest, dass bei einem Vorderteil die linke statt der rechten Seite des Stoffes nach außen zeigte. Da war ich kurz davor, denn Schnitt zu zerreißen und in die Ecke zu schmeißen. Aber ich habe tapfer zu Ende genäht, um wenigstens die Chance zu nutzen, noch einmal die Passform zu checken. Und die Frühchen bekommen jetzt Sachen aus tollem Lillestoff, das ist doch auch was. Die Passform fiel wenigstens zu meiner Zufriedenheit aus, so dass ich das Oberteil noch einmal zugeschnitten habe.

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Dieses Mal habe ich beim Zuschneiden 1000 Mal kontrolliert, ob ja die Schnittteile richtig aufliegen (ich habe sie mir sogar an den Körper gehalten, um das zu checken, denn ich traue meinem räumlichen Vorstellungsvermögen nicht über den Weg! Dieses Mal ist alles gut gegangen und ich habe tatsächlich ein tragbares Teil produziert. Ich habe vor lauter Konzentration nur vergessen, die Ärmel für meine Affenarme zu verlängern. Das finde ich aber nicht sooooo tragisch, denn im Büro schoppe ich Ärmel meist eh hoch, das muss ich bei diesem Oberteil nicht machen.

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Der Schnitt an sich ist ziemlich einfach zu nähen. Die Variante, eines der überlappenden Vorderteile mit Gummilitze zu raffen, gefällt mir sehr gut, die Methode habe ich vorher noch nie verwendet (und finde sie präziser und schneller als Kräuseln – es wird so auch viel gleichmäßiger). Die Anleitung ist zwar ohne Fotos, aber mit guten Zeichnungen und Erklärungen, so dass ich glaube, dass auch Anfänger damit klarkommen würden.

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Mir gefällt das Top total gut und ich werde mir definitiv noch ein paar davon nähen – in ähnlich dezenten Stoffen fürs Büro. Denn ich finde das Teil wirklich schick und ein wenig interessanter als so ganz schlichte Oberteile aus Jersey. Außerdem ist es wirklich flott zu nähen.

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Zu dem von mir verwendeten Stoff kann ich nur sagen, dass er von Lillestoff stammt und schon ewig in meinem Vorrat geschlummert hat. Hier hat er jetzt eine schöne Bestimmung gefunden. Manchmal muss Stoff halt gut ablagern…

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Creadienstag, Sewlala, Handmade on Tuesday, Dings vom Dienstag, Lieblingsstücke

(after use, please put it backin its proper place) (1)

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