Schicke Hebemaschen – Hinata

Wer mir auf Facebook oder Instagram folgt, weiß, dass ich im Juni am Hinata-KAL von Frau Maschenfein teilgenommen habe. Da Frau Jetztkochtsieauchnoch und Frau Feinmotorik auch eine Hinata gestrickt haben, haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, daraus einen #diedreivomblog KAL zu machen. Wurde ja auch mal wieder Zeit (unser letzter KAL war die schicke Jacke mit Zopfmuster von Rosa P.).

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Die Anleitung der Hinata findet sich im Buch „Tücher stricken: 25 maschenfeine Projekte für jede Gelegenheit“ von Marisa und ist dort als Titelmodell zu sehen. Das Tuch behält sein Muster allein durch Hebemaschen – es ist also sehr einfach zu stricken, macht aber echt was her (denn es sieht viel komplexer aus, als es tatsächlich zu stricken ist).

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Das Originalgarn für die Hinata ist so ein flusiges Mohairzeug – das ist ja überhaupt nichts für mich, ich mag meine Strickprojekte lieber glatt als flauschiflauschi (schon bei dem Gedanken daran schüttelt es mich). Also habe ich ein bisschen in meinem Stash gewühlt, um ein Alternativgarn zu finden. Gelandet bin ich schließlich mal wieder bei Wollmeise Pure. Die Junge Maus und der Pfefferminzprinz passen einfach super zusammen, wie ich finde.

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Das Originalgarn für das Tuch ist dünner, hat also eine wesentlich längere Lauflänge. Deswegen schafft man mit der Wollmeise in Sockenwollstärke nicht die in der Anleitung angegebenen 9 Wiederholungen. Ich habe es mit jeweils einem Strang pro Farbe (je 150g) auf sechs und zweidrittel Wiederholungen geschafft – bei Abketten ging mir die Wolle aus, da musste ich mittendrin auf die andere Farbe wechseln. Aber das fällt nicht auf, finde ich. Ich habe also jeden Fitzel der Wolle verbraucht – darauf habe ich es auch angelegt, denn ich wollte keine Reste haben. Das Tuch ist, wie ihr auf den Fotos sehen könnt, riesig geworden und hat die perfekte Kuschelgröße. Man kann es also auch aus Sockenwolle stricken, sollte dafür dann aber 300g einplanen.

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Zur Anleitung kann ich nicht viel sagen – man kann ihr sehr leicht folgen. Ich finde es nur immer umständlich, wenn die Anleitung auf vielen Seiten verteilt ist, dann muss man immer blättern. Aber zum Glück ist das Muster der Hinata sehr einprägsam und man kann es schnell auswendig, so dass man die Anleitung nicht mehr braucht.

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Hinata wird im Herbst bestimmt einer meiner Dauerbegleiter – durch das Hebemaschenmuster fühlt sie sich irgendwie noch einmal extra kuschelig an, weil dadurch eine etwas festere Textur entsteht.

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Das Tuch wandert jetzt zu Frau Maschenfeins „Auf den Nadeln im Juli“ und zum RUMS.

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Hallo,

    Deine Hinata ist einer der schönsten Hinatas, die ich bis jetzt gesehen habe.

    Lieben Gruß
    Rebekka

    Gefällt mir

    1. Ooohhhh, ich danke Dir 🙂 ich bin auch einfach verliebt in den Pfefferminzprinz Prinzen!

      Liebe Grüße
      Steffi

      Gefällt 1 Person

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