Fava

Heute darf ich euch mal wieder das Ergebnis aus einem Probenähen präsentieren. Diesmal durfte ich für die liebe Cindy von Din.Din Handmade testen, die mit dem Shirt Fava ihren ersten Schnitt für Große rausgebracht hat.

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Ich muss sagen, dass mich der Schnitt von Anfang an sehr begeistert hat. Er ist schlicht und macht doch ganz schön was her – vor allem ist er auch absolut bürotauglich.

Das Shirt kommt mit drei verschiedenen Ausschnittvarianten daher, von denen ich nur zwei genäht habe: Je ein klassischer Rundhals- und V-Ausschnitt sowie eine etwas raffiniertere falsche Knopfleiste (die man natürlich auch als richtige Knopfleiste nähen kann, wenn man will). Im Laufe des Probenähens kamen dann auch noch verschiedene Shirt- und Ärmellängen dazu, so dass für jeden etwas dabei sein dürfte.

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Das Besondere an Fava ist, dass der Schnitt eigentlich ursprünglich entstanden ist, um die tollen Falzgummis in Szene zu setzen, die man zum Beispiel bei Wunderpop kaufen kann. Die Gummibänder sind in der Mitte vorgefalzt, so dass man sie schön um Stoffkanten legen kann. Und es gibt sie in so vielen Varianten – uni und gemustert, schlicht und knallbunt, mit Klütza,…. Ich hatte  von den Falzgummis schon ein paar zuhause liegen, war aber noch nicht recht dazu gekommen, sie wirklich einzusetzen. Da kam mit der Schnitt Fava gerade recht.

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Bei Fava werden nämlich sowohl der Ausschnitt als auch Ärmel- und Körpersaum mit Falzgummis eingefasst. Das sieht super ordentlich aus, auch wenn man das Handling des Falzgummis erst mal ein bisschen üben muss, wenn man das noch nie gemacht hat. Da kann man nämlich schön mit spielen. Am Ausschnitt habe ich das Gummi nur leicht gedehnt angenäht, während ich bei den Ärmelabschlüssen sehr kräftig daran gezogen habe. So ergibt sich eine Raffung, die super zu dem weit fallenden Ärmel passt.

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Insgesamt habe ich drei Varianten von Fava genäht. Die erste ist aus grauem, recht leichten Jersey, den ich mal auf einem Stoffmarkt als Coupon gekauft habe. Die Knopfleiste habe ich einfach aus schwarzer Baumwolle genäht. Die Knopfleiste ist etwas tricky, man muss sehr präzise arbeiten. Wenn manetwas pfuscht, wie ich, kann man das untere Ende einfach mit einem Patch überdecken und behaupten, das muss so (muss es nämlich)!

Die zweite Variante ist aus weich fallendem Strick, den ich im Shop von Din.Din Handmade gekauft habe. Auch hier schlichtes grau, bei diesem Probenähen bin ich voll auf Bürotauglichkeit gegangen. Diese Variante ist meine Lieblingsvariante von Fava, ich mag den schlichten runden Ausschnitt und den schön fallenden Strick. Ich habe dieses Shirt tatsächlich schon öfter im Büro angehabt – da macht es sich gut. Mit dem Strick ist meine Overlock erstaunlich gut klar gekommen – ich hatte irgendwie erwartet, dass er Probleme macht, aber er ließ sich wirklich gut verarbeiten.

Meine dritte Variante ist aus schwarzem Slub Jersey, ebenfalls von Din.Din Handmade. Dieses Slub-Zeug ist für mich die Entdeckung des Jahres. Es ist ein sehr leichter, weich fallender Jersey.  Slub Jersey ist nichts anderes als aus einem unregelmäßig gesponnenen Garn gestrickter Stoff – der Faden hat also dickere und dünnere Stellen, der Stoff sieht ein bisschen „shabby“ aus. Mir gefällt der Stoff total gut, vor allem ist er von der Fließigkeit (ja, ich erfinde gerne neue Wörter) das perfekte Mittelding zwischen Baumwolljersey und Viskosejersey. Da muss ich definitiv mehr von haben.

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Von Fava übrigens auch – ich kann mir da noch ein paar Versionen mit kürzeren Ärmeln vorstellen, damit ich auf für die wärmere Jahreszeit im Büro gut gerüstet bin.

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Und die ganzen Favas dürfen jetzt zum Creadienstag, zu Handmade on Tuesday und zu den Dienstagsdingen wandern.

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