Der Weg zum eigenen Logo

Frau jetztkochtsieauchnoch und Frau Feierabendfrickeleien hatten sich in den Kopf gesetzt, ein Logo für ihre Blogs erstellen zu lassen. Unabhängig voneinander haben wir uns der Sache angenähert und sind letztendlich beim selben Anbieter gelandet. Weil wir dort sehr unterschiedliche Angebote wahrgenommen haben, um zu unserem Ergebnis zu kommen, dachten wir, ein kleiner Vergleich wär vielleicht auch für euch interessant. Daher gibt es jetzt den ersten Kollaborationsartikel unserer beiden Blogs, der bei uns beiden zu finden ist. Hier erzählen wir, wie wir zu unserem Logo gekommen sind.

Hier kommt zunächst Teil 1 der Geschichte, den Rest gibt es dann morgen zu lesen.

Die Vorstellung

Jetztkochtsieauchnoch

Ich wollte schon seit längerem ein Logo für meinen Blog. Ich wollte etwas Lustiges, in dem der Blogname auftaucht, das gut lesbar ist und durchaus einen gewissen Wiedererkennungswert hat.

Feierabendfrickeleien

Auch ich wollte ein Logo mit Wiedererkennungswert haben, in dem mein Blogname auftaucht. Wichtig war mir auch, dass das Logo auch die Adresse zu meinem Blog zeigt, da ich das Logo auf allen meinen veröffentlichten Fotos einsetze – auch auf Plattformen außerhalb des Blogs.

Anbietercheck

Jetztkochtsieauchnoch

Zunächst hatte ich mir „kostenfreie“ Logoerstellungsseiten, wie zum Beispiel Freelogoservices angesehen. Schaut man hier aber genau, sind die Grafiken sehr austauschbar, stellten mich nicht zufrieden und für die unbegrenzte Verwendung will man dort, obwohl wenig mehr dort getan wird, außer die Software zur Verfügung zu stellen, mal eben 39,90 Euro haben. Für das, was mir dort geboten wurde, war mir dieser Preis schlicht zu hoch.

Dann habe ich mir professionelle Marketingseiten rausgesucht und bin bei 99designs gelandet. Hier wurde angeboten, was ich haben wollte, die Logos gefielen mir sehr gut und hatten Stil. Das war schon eher, was ich mir vorgestellt hatte, dafür wäre ich auch durchaus bereit einen gewissen Preis zu zahlen. 99designs bietet da ein gestaffeltes System an. Der günstigste Preis sind 279 €. Für ein Logo eines Hobbyblogs, mit dem keinerlei Einkünfte generiert werden, eine ganz schöne Hausnummer. Grundsätzlich hätte ich das aber hingelegt, vorallem im Hinblick darauf, dann auch zufrieden zu sein.

Hätte ich nicht von Frau Feierabendfrickeleien den Hinweis auf fiverr® bekommen.

Feierabendfrickeleien

Ich habe mir den Weg über die kostenlosen Plattformen gespart. Was Graphikdesign und so angeht, bin ich hoffnungslos unkreativ. Ich hatte noch nicht mal eine leise Ahnung, was ich eigentlich als Logo haben wollte. Daher hätte mir so eine „Erstell Dir Dein eigenes Logo“ Plattform nicht wirklich geholfen.

Die Anbieter auf dem deutschen Markt waren mir zu teuer, denn auch ich bin eine Hobbybloggerin, die damit kein Geld verdient. Zum Glück hat der Lieblingsmensch ein wenig für mich mitrecherchiert und ist dabei auf die Plattform fiverr®  gestoßen.

Die Plattform

jetztkochtsieauchnoch

Fiverr® bietet Freelancern die Möglichkeit ihre Dienstleistungen im Netz und recherchierbar anzubieten. Hier kannst du dir ein Logo erstellen lassen, Blogbeiträge schreiben lassen (was es alles gibt…), Übersetzungen erstellen lassen, Musik komponieren lassen, Programmierungen machen lassen, aber auch Dinge erlernen und an Workshops teilnehmen.

Die Website ist total übersichtlich, leider komplett auf Englisch, aber durchaus gut zu verstehen und zu handhaben. Im Grunde ist fiverr ® ein Marktplatz für Dienstleistungen rund ums Internet, Marketing, Design, Blogging und co.

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Feierabendfrickeleien

Das was Frau jetztkochtsieauchnoch sagt! Ergänzen kann man vielleicht noch, dass man sich ein wenig in die Plattform einfuchsen muss. Verschiedene Designer bieten verschiedene Stile an. Es lohnt sich, länger zu schauen und vor allem durch die Arbeitsproben zu blättern. Außerdem hatte ich den Eindruck, dass die meisten Freelancer – zumindest im Logobereich – vorwiegend aus dem indischen oder arabischen Raum kommen. Sprich: deren Englischskills waren teilweise eher abenteuerlich. Da muss man dann schon gucken, wie man seine Designwünsche entsprechend verständlich rüberbringt.

Mein Angebot

jetztkochtsieauchnoch

Ich habe mir natürlich die Angebote für die Erstellung von Logos angesehen. Dabei habe ich zum einen darauf geachtet, mir einen Designer auszusuchen, dessen Arbeit mir gefällt und dessen Beispiellogos dem entsprechen, was ich mir für mich vorgestellt habe, zum anderen habe ich den Inhalt der Angebote genau angesehen, so dass es genau auf das zugeschnitten war, was ich haben wollte.

Gefunden habe ich schließlich „farooqmf“, dessen Vintage-Logos mir wirklich gut gefallen haben.

In seinem Angebot war für den Preis von 5 $ plus 1 $ Verwaltungsgebühr von fiverr ® Folgendes enthalten:

Basic Gig package

  • 3 Revisionen
  • 1 Version „Vintage Logo“
  • Transparentes Logo
  • Hohe Auflösung
  • .png und .jpg
  • Lieferzeit 3 Tage.

Wichtig waren mir die drei Revisionen, so dass ich also 3 Änderungen am Logo kostenfrei von ihm verlangen konnte. (Letztlich war nur eine Änderung nötig, bis ich glücklich war, aber dazu später.) Schließlich wusste ich nicht, was mir da geliefert wird und wie viel ich ändern möchte, bis ich zufrieden bin.

Während des Prozesses wäre das Hinzukaufen von weiteren Revisionen oder auch von weiteren Versionen oder Formaten (Vektor beispielsweise) möglich gewesen.

Feierabendfrickeleien

Ich fand ziemlich schnell den Stil der Watercolor Logos super schön und habe mich dann für diesen Stil entschieden. So bin ich dann bei emmadesign8 gelandet, deren Stil mir sehr gut gefallen hat.

Da ich überhaupt keine Ahnung hatte, was ich eigentlich als Logo haben wollte, habe ich mich für ein etwas üppigeres Angebot (die Angebote heißen bei fiverr® übrigens Gig®) entschieden. Wichtig war mir, dass ich einen Komplettpreis habe – und mir nicht im laufenden Prozess noch Sachen einfallen, die ich doch gerne hätte und für die ich dann extra zahlen muss.

Mein Angebot („Killer Package“) enthielt

  • So viele Revisionen wie ich möchte
  • 3 Logoversionen
  • Die Vektordatei
  • Transparentes Logo
  • Hohe Auflösung
  • .jpg und .png

Mir waren hier vor allem die drei Versionen wichtig. Das heißt, dass ich von der Designerin zunächst 3 verschieden gestaltete Vorschläge für mein Logo bekommen habe. Aus denen konnte ich mich dann für einen entscheiden, an dem wir dann zusammen weitergearbeitet haben und aus dem dann mein Logo entstanden ist. Das hat mir sehr geholfen, herauszufinden, was ich überhaupt möchte.

Bezahlt habe ich für mein Paket $50. Da ich aber ein Sparfuchs bin und weiß, dass Amerikaner auf Coupons und Rabatte stehen, habe ich mich auf die Suche nach einem Coupon gemacht. Zufällig gab es gerade irgendwo eine $10-off Aktion, so dass mich das Paket nur $40 gekostet hat, zuzüglich $2 Verwaltungsgebühr von fiverr®.

Fortsetzung folgt morgen in Teil 2…

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